Geheimer Atombunker ist jetzt ein Museum

Laut einem Bericht der aktuellen Focus (Nr. 19, S.48) ist der "einst geheimste Ort Deutschlands" nun ein Museum. Die "Dienststelle Marientahl", 25km südlich von Bonn, ist eine 19 Kilometer lange verzweigte Bunkeranlage für 3000 Personen. Ausgelegt für 30 Tage sollte sie der Regierung im kalten Krieg noch militärische Maßnahmen und Gegenschläge ermöglichen. Offiziell nennt man das: Ausweichsitz der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland.
Neben 936 Schlafräumen gab es sogar einen Operationssaal und eine Zahnarztpraxis (mit 60er Jahre Ausstattung). Gesamtkosten: 2,44 Milliarden € !
Das Museum "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" in Alt-Ahrweiler ist mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Preis: 7€ / 5€.
Links: Gebäudemonographie von Andreas Magdanz , Wikipedia-Eintrag, Museumsseite (Eintritt)
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Ich weiß nicht wie es euch geht, aber auf mich hat das einen gewissen gruseligen Charme.
Und wenn die Bombe dann getestet wurde, hochste dann da Jahre rum, aber der Zug kommt nicht. Haben die nicht mal Rechner zum Zocken?? Dann doch lieber mutieren.
Mmmh warum kommt mir grad ein Bomben auf Bonn meets Dr. Strangelovr Szeanrio in den Kopf…
gruselig indeed … 3000 Personen von wieviel.
Hab vor Jahren mal nen Bericht über den Bunker gesehen, der war so geheim das den Amies am Ende des kalten Krieges die Kinnlade runtergafallen war, da sie keine Ahnung hatten das die deutschen sowas gigantisches im geheimen gebaut hatten…
he,he