The Surrogates – Mein Zweites Ich(Review)

Surrogates scene08

Bereits vor fast 2 Jahren hatten wir ja schon vom neuen Kinofilm mit Bruce Willis The Surrogates berichtet.

Mittlerweile ist er auch in den deutschen Kinos angekommen und ich hatte die Zeit und das Vergnügen mir diesen Film anzusehen.

Da ich das gleichnamige Comic von Robert Venditti zumindest teilweise gelesen habe, hatte ich mich auch schon seit Ewigkeiten auf diesen Film gefreut.

Das Intro im Dokumentationsstil ist einfach genial, man bekommt viele Bilder und Videos zu sehen, die man auch schon bei uns auf der CPC sehen konnte.

Zur Story:

Vor einigen Jahren gelang es lebensechte, über einen Simchair zu steuernde Roboter – die sogenannten Surrogates – zu bauen. Diese Roboter veränderten die menschliche Gesellschaft dramatisch. Die Kriminalitäts- und Diskriminierungsraten sanken binnen weniger Jahren ins bodenlose. Dies führte aber auch dazu, dass die Menschen aus Angst vor den Gefahren in der Welt in der Regel nicht mehr ihre Wohnungen verlassen haben und alle Dinge des täglichen Lebens virtuell, also durch die Augen ihres absolut sicheren “Surries” erlebten. Im Endeffekt verwandelte sich somit für die meisten Menschen die Welt vor ihrer Haustüre zu einer Virtuellen Realität.

Jedoch nicht jeder Mensch wollte mittels eines Surrogates leben, einige, die sogenannten Dreads entschieden sich für ein Leben ohne Roboter und zogen sich in Reservate zurück.

Doch als zwei Surrogates vor einer Diskothek kurzgeschlossen wurden und deren User dabei starben wird klar, dass die Surrogates nicht so sicher sind wie alle glauben und die ersten Mordermittlungen seit Jahren beginnen…

Surrogates scene06

Fazit:

Die Bilder von Straßen voller schöner Menschen, die alle mehr an Puppen, als an echte Lebewesen erinnern sind einfach fantastisch. Man kommt sich fast im ganzen Film wie in einen Gorgio Armani Parfüm-Werbespot versetzt vor. Überall schöne Menschen, über die man noch einen Weichzeichner gelegt hat. Die Aktionsszenen erinnern einen dann auch manchmal an die Verfolgungsszenen aus Terminator 2 und es gibt genug Drama, um auch die Mädels zufrieden zu stellen.

Alles in allem eine grundsolide Arbeit und leider nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Story ist zwar für Hollywoodverhältnisse recht komplex,v jedoch geriet draufhin die Charakter- und vorallem die Gesellschaftstiefe zu sehr in den Hintergrund.

Gerade bei der Gesellschaft hätte man schöne Gesellschaftskritik üben können, einfach ein paar Bilder mehr von den realen Menschen hinter den Surrogates, Hinweise auf Probleme mit der Fortpflanzungsrate und ähnliches habe ich sehr vermisst und hinterlies zumindest bei mir ein leichtes Gefühl der Enttäuschung. Trotzdem ist es ein sehr unterhaltsamer Film, den man doch schon gesehen haben sollte.

Stay Tuned

scal

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One Response to “The Surrogates – Mein Zweites Ich(Review)”

  1. Für Hollywood-Kino fand ich ihn auch gut. Mir gefiel, wie Details oft durch scheinbar beiläufige Bemerkungen transportiert wurden (“sie haben dir nicht einmal was gegen die Angst gegeben?”).
    Die Lösung des Problems/das Ende des Films gefiel mir nicht so, weil es mir zu technophob und naiv war (als ob die Zerstörung der Surrogates die Leute von ihrer Abhängigkeit befreit hätte… das ist ja schon dämonisierend), aber es war hollywoodtypisch, insofern hat es mich nicht überrascht (aber meckern sollte man natürlich trotzdem^^).

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